„Ingrid Maria Hackl ist am Magdalenaberg bei Pettenbach aufgewachsen. Der Fokus ihrer beruflichen Laufbahn liegt bis 2001 in der Wirtschaft. Mit der Geburt ihres Sohnes entwickeln sich neue Interessen. Sie wird Kindergartenpädagogin, Gordon-Familien- und Persönlichkeitstrainerin. Als Mitbegründerin arbeitet sie derzeit in der Kindergruppe Moos in Pettenbach. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Familie in Ried im Traunkreis.
Kreatives Schaffen begleitet ihr ganzes Leben. »Der innere Drang zu schreiben und zu malen verschafft sich Zeit!«
... Zeit, um auch Anregungen und Weiterbildung bei namhaften MalerInnen und SchriftstellerInnen im In- und Ausland zu erhalten, z. B. bei Dr. Eva Jansenberger, Lucia Riccelli, Eric Ess, Ute Felgendreher, Renate Moran, Erica Fischer.
... Zeit, um in den Schreibkreisen »PromOtheus«, »neue-Mundart« und »die Dorfpoeten« mitzuwirken.
Ihr literarisches Debüt hat Ingrid Maria Hackl mit der Lesung »Reise zu mir« im März 2009 bei der »Langen Nacht der Frauenliteratur« in Steyrermühl.
Ihre Texte sind stark verdichtet. Mit nur wenigen Worten zeichnet sie ein Bild – scharfsinnig, ernst, heiter und oft mit überraschenden Wendungen. Die ungereimte Form des Gedichts, das lyrische Ich als Stilmittel und Kurzgeschichten gehören zu ihren bevorzugten Ausdrucksformen. Erfrischende Überraschungen bergen auch die szenisch dargebotenen
Texte ihrer Lesungen.
In der Malerei versucht sie den Worten mehr Gewicht zu verleihen: »Das, was zwischen den Zeilen verborgen liegt, im Bild zum Ausdruck bringen, der Essenz eines Gedichts Farbe verleihen«. Dabei lässt sie den Farben und Formen freien Lauf, um sie im nächsten Schritt wieder zu strukturieren. Es inspiriert sie ein gemaltes Bild zu einem Text. Und oft entsteht erst im Zusammenklang von beiden ein Ganzes.
S
chrift taucht in ihren Bildern auf! Gedankenfragmente, Andeutungen, Unlesbares. Ihre eigene Handschrift gibt dem Stück eine besondere Form der Identität.
Zur Ausstellung und Lesung »schwer – erleichtert«: Diese zwei Wörter stehen im Gegensatz zueinander. Und doch kennt jeder das Gefühl, wenn sich nach einer schwierigen Phase endlich die ersehnte Erleichterung einstellt, wenn nach dem langen Winter endlich der Frühling einkehrt – im Inneren wie im Äußeren.
Diesen Prozess, der zwischen Schwere und Leichtigkeit oszilliert – Enge, dunkle Gedanken, verharren, durchbrechen, loslassen, Verwandlung, Leichtigkeit – spürt Ingrid Maria Hackl literarisch und malerisch auf.
Ingrid Maria Hackl hat 2010 mehrere Lesungen und Ausstellungen abgehalten, u. a. in der »Offenen Lesewerkstatt « beim Linzer Frühling, im »Galeriehaus 41« in Wels und in der »Insel« in Scharnstein. Texte aus der Anthologie: »fern.sehen« erschienen beim Linzer Frühling; im Eigenverlag hat sie 7 Bild-Text-Hefte zu verschiedenen Themen veröfffentlicht.
Mag. Gerlinde Rohrauer-Näf, MPH
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Titel: lieb dich
... weisse Gedanken 1

... weisse Gedanken 2
... weisse Gedanken 3
in dunkler Schwere
träumt der leichte Flockenflug
weiße Gedanken
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